das SKR Team vor Ort
Erstellt von Pia Bielitz |

Forschungsnetzwerk Smarte KI-basierte Robotik auf der Brains on Silicon 2026: eine KI-Konferenz, die uns zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt

Bei der KI-Konferenz „Brains on Silicon“ am 14. und 15. September im Kongresszentrum Dresden präsentierte das Forschungsnetzwerk Smarte KI-basierte Robotik (SKR) aktuelle Ansätze für intelligente und autonome Robotersysteme.

Brains on Silicon versteht sich als Konferenz für angewandte Künstliche Intelligenz, in diesem Jahr mit mehr als 1.500 Teilnehmenden. Auf vier Bühnen und in verschiedenen Masterclasses standen KI-Agenten, souveräne KI-Infrastrukturen, konkrete industrielle Anwendungen und „Physical AI“, die Verbindung von KI mit Robotik und anderen physischen Systemen, im Mittelpunkt. 

Die HTWD war gemeinsam mit dem Fraunhofer IWU und der TU Dresden vor Ort und stellte das Forschungsnetzwerk Smarte KI-basierte Robotik (SKR) vor. Dabei gelang es nicht nur, Kontakte in die Forschungslandschaft und zu Unternehmen zu knüpfen, auch Studierende sowie Schülerinnen und Schüler konnten für das Thema KI und Robotik begeistert werden. 

Robotik Demonstratoren zum Anfassen 

Aus dem Forschungsnetzwerk war erneut der Roboterhund Spot von Boston Dynamics mit dabei, ein Highlight des Standes, das die Fortschritte der mobilen Robotik in sicherer Mensch-Maschine-Interaktion greifbar machte: Mit einem angebrachten Korb verteilte er Süßigkeiten an das Publikum. Ebenfalls zu sehen war „Horst“, der Industrieroboter des Fraunhofer IWU, der einen automatisierten Pick-and-Place-Prozess demonstrierte. Besondere Aufmerksamkeit erregte der kollaborative Roboterarm Franka: Eine in einer künstlichen Blüte integrierte Kamera erfasste die Gesichter der Personen vor dem Demonstrator, während ein Bildschirm live visualisierte, welche Stimmung die KI daraus ableitet. Der Demonstrator verdeutlichte damit nicht nur den Stand der Technik in der computergestützten Emotionserkennung, sondern skizzierte zugleich zentrale Forschungsfragen zu Datenschutz, Gesichtserkennung und dem verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz. 

SKR-Session „Vom KI-Chip zum autonomen Roboter“ 

Wie technologische Entwicklungen zu konkreten industriellen Anwendungen werden, zeigte unsere Session „Vom KI-Chip zum autonomen Roboter – Wie Sachsen die industrielle KI neu denkt“ am ersten Konferenztag. Philipp Scharf (Fraunhofer IWU, Netzwerk SKR) diskutierte gemeinsam mit Dr. Georg Püschel (Wandelbots) und Heinz Truckenbrodt (futureSAX) die Voraussetzungen für industrielle KI in Sachsen, von der KI-Hardware über intelligente Robotik bis zur Frage, wie aus Forschung industrielle Wertschöpfung entsteht. 

Der Beitrag ordnete Robotik als Teil einer größeren Entwicklung ein: KI wird zunehmend Teil physischer Systeme. Roboter müssen ihre Umgebung wahrnehmen, Situationen interpretieren und darauf sicher reagieren. 

Auch die weiteren Vorträge zeigten, dass die rasant fortschreitende KI-Entwicklung mehr als nur technische Fragen aufwirft: Wie lassen sich KI-generierte Inhalte, sogenannte KI-Slops, künftig noch zuverlässig von menschlichen Beiträgen unterscheiden? Wie verändert der Einsatz von KI unsere Arbeit? Und wie sicher ist sicher genug? Eines wurde in vielen Gesprächen deutlich: KI ist nicht mehr nur in Rechenzentren und Sprachmodellen zu Hause, sondern wird Teil von Maschinen, Robotern und Produktionssystemen.

Erstellt von Pia Bielitz |

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